Apfelmus forever

Na, ein bisschen übertrieben habe ich schon bei dieser Überschrift. Meine Eltern haben Äpfel aus dem alten Land mitgebracht und in der Familie verteilt. Da unsere Tochter noch Probleme hat Äpfel roh zu essen (Sie hat einfach noch zu wenige Zähne), habe ich sie gedünstet, um sie haltbar zu machen. Es ist wirklich so viel zusammengekommen, dass es wahrscheinlich reicht bis genügend Zähne da sind und wir keinen Apfelbrei mehr machen müssen. Die Arbeit hat sich also gelohnt. Eigentlich wollte ich das Apfelmus in Weckgläsern einkochen, aber das war mir dann doch zu kompliziert bzw. habe ich nur Anleitungen gefunden, bei denen man die Gläser in ein Wasserbad im Ofen stellen muss. Ich hätte aber gar kein Behältnis gehabt, das groß genug gewesen wäre. Leider hatte ich auch nicht genügend Marmeladengläser, um das Apfelmus darin haltbar zu machen. Also habe ich mich dazu entschlossen die Gläser einzufrieren. Für die nächsten Tage kommt ein Vorrat in den Kühlschrank und der Rest ins Eisfach.

Habt ihr Erfahrung mit Einkochen ohne Einkochautomat? Da wir selber keinen Garten haben und demnach auch nicht regelmäßig Essen einkochen, würde sich die Anschaffung wohl nicht lohnen. Außerdem möchte ich nicht noch ein Gerät rumstehen haben.

Die Äpfel hatten ein wunderbares rot und da wir die Schalen gerne mitessen, sind sie auch in das Mus gekommen. Beim Abkühlen ist es orange geworden, so dass es fast nach Möhrengemüse aussieht. Geschmacklich ist es auch ohne Zucker echt top. Unsere Tochter und auch wir selber, essen es sehr gerne.

Wenn ihr also mal einen verlassenen Apfelbaum seht, sammelt alles ein und macht einfach Apfelmus daraus.

4 Gedanken zu “Apfelmus forever

  1. Hallo, ich habe früher viel eingekocht auch ohne Einkochautomat. Einfach die heiße kochende Masse – also Apfelmus in dem Fall- in sterile Gläser umfüllen und den Deckel drauf machen. Umdrehen. Und nach etwa 10-15 Minuten wieder richtig rumdrehen. Wenn die Gläser erkalten, müsste durch den Unterdruck der Deckel sich nach innen ziehen – also sich nicht mehr bewegen. Dann ist es haltbar auch ohne großartigem Einkochen. Und um die Gläser und Deckel steril zu machen, packe ich sie einfach auf heißester Stufe (60 Grad und mehr) in die Spülmaschine, so dass sie ungefähr kurz bevor ich mit dem Apfelmus fertig bin auch durchgelaufen ist. Das klappt eigentlich ziemlich gut. Das Prinzip nutze ich auch für Marmelade, Chutneys,… also alles was eher flüssig ist.
    Nur einen Hinweis: das klappt nicht mit Babygläschen – die Deckel sind nicht fürs Einkochen gemacht und können daher nur noch zum Basteln oder Einfrieren genutzt werden.
    Probiere es einfach mal aus 🙂

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      • Ich habe diese alten Weckgläser mit Gummiring und Glasdeckel auch aber eigentlich nutze ich sie nur zu Dekozwecken… Von der Funktionsweise müsste es eigentlich genauso funktionieren, aber es ist komplizierter. Immerhin muss man die noch heiße Flüssigkeit einmal zum sterilisieren auf den Kopf drehen und dafür sind diese Gläser zu durchlässig. Außer man nimmt die Klammern dazu. Das würde dann gehen. Da dann die Gläser durch die heiße Flüssigkeit sehr heiß werden, denke endet es eher so: verbrannte Finger, dreckige Küche, einige Fehlversuche…
        Mit den Twist-off Gläsern von gekauften Marmeladen, Pestos, … klappt es aber super.
        Da würde ich die Deckel vorher mit Wasser und Apfelessig gemischt einmal aufkochen, um das Aroma von Gurken und Co nicht im Apfelmus zu haben. Ich hoffe, ich konnte helfen 🙂

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